Im modernen Papierherstellungsprozess ist die Nachfrage nach effizienten und multifunktionalen chemischen Additiven so hoch wie nie zuvor. Dazu gehören PolyDADMAC (Polydiallyldimethylammoniumchlorid) ist ein leistungsstarkes kationisches Koagulans, das in verschiedenen Phasen der Papierherstellung eine entscheidende Rolle spielt. Unsere Azfc® PD40-Serie von PolyDADMAC wurde speziell entwickelt, um die strengen Leistungsanforderungen von Herstellern von Feinpapier und Verpackungskarton zu erfüllen.
Schlüsselfunktionen von PolyDADMAC bei der Papierherstellung
- Ladungsneutralisierung und Tonhöhenkontrolle
PolyDADMAC wird hauptsächlich als kationisches Fixiermittel verwendet, um die in Zellstoffsuspensionen häufig vorkommenden anionischen Verunreinigungen zu neutralisieren. Es interagiert effektiv mit negativ geladenen Verunreinigungen wie Holzharz, Feinanteilen und Füllstoffpartikeln, stabilisiert dadurch die Chemie im Nassbereich und verbessert die Retention. - Verbesserte Retention und Drainage
In Kombination mit Mikropartikel-Retentionssystemen trägt PolyDADMAC zur Bildung größerer und scherfesterer Flocken bei, wodurch die Füllstoff- und Feinstoffretention deutlich verbessert und gleichzeitig die Entwässerungsraten gesteigert werden. Dies führt zu höheren Maschinengeschwindigkeiten und verbesserten Laufeigenschaften. - Verbesserte Trockenfestigkeit und Formation
Durch die Förderung einer besseren Faser-Faser-Bindung und Füllstoffverteilung kann PolyDADMAC auch zu einer gleichmäßigeren Blattbildung und besseren Oberflächeneigenschaften beitragen, die für eine hochwertige Bedruckbarkeit und Verarbeitung entscheidend sind.
Anwendungsvorteile
- Geeignet für einen breiten pH-Bereich (typischerweise 4.5–8.5)
- Schnelle kationische Reaktion für eine schnelle Kontrolle des Ladebedarfs
- Hervorragende Kompatibilität mit anderen Nassend-Additiven wie Trockenverfestiger, kationische Stärke und Retentionsmittel
- Stabile Leistung sowohl in Frischfaser- als auch in Recyclingfasersystemen
Empfohlener Gebrauch
Azfc® PD40 wird typischerweise dem Stoffaufbereitungssystem zugegeben, üblicherweise vor oder an der Lüfterpumpe. Die genaue Dosierung hängt von den Systembedingungen und Leistungszielen ab und liegt typischerweise zwischen 0.01 % und 0.1 % bezogen auf ofentrockenen Zellstoff.




