Veröffentlichungsdatum: Erste Juliwoche 2025
Angesichts der wachsenden weltweiten Aufmerksamkeit für PFAS (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen), auch bekannt als „ewige Chemikalien“, führen neue Vorschriften in den USA und Europa zu erheblichen Veränderungen in der gesamten Papier- und Verpackungschemikalienindustrie.
Ausweitung der PFAS-Verbote weltweit
In den USA hat der Bundesstaat New York sein PFAS-Verbot kürzlich auf Damenhygieneprodukte und Lebensmittelverpackungen ausgeweitet. Gleichzeitig erließ New Mexico ein umfassendes PFAS-Verbot. Dies spiegelt den wachsenden Trend zu proaktiver Gesetzgebung auf Bundesstaatsebene wider, auch wenn es keine einheitlichen Maßnahmen auf Bundesebene gibt.
Europäische Länder wie Frankreich und Dänemark haben PFAS in Verbraucherprodukten und Lebensmittelkontaktmaterialien bereits vollständig verboten. Diese Maßnahmen bilden die Grundlage für die EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), die 2026 in Kraft treten soll und den schrittweisen Verzicht auf PFAS in Lebensmittelkontaktpapieren vorschreibt.
Bewegung auf Bundes- und Landesebene in den USA
Obwohl die US-Umweltschutzbehörde (EPA) einige endgültige Entscheidungen bezüglich der PFAS-Grenzwerte im Trinkwasser verschoben hat, haben mehrere US-Bundesstaaten strengere Beschränkungen für PFAS in Verpackungsmaterialien und Konsumgütern erlassen, was auf eine strengere Regulierung vor Ort hindeutet.
Auswirkungen auf den Markt
1. Steigende Nachfrage nach PFAS-freien Alternativen
Mit der Beschleunigung des schrittweisen Ausstiegs steigt in der Papier- und Verpackungsbranche die Nachfrage nach PFAS-freien Barrierechemikalien, darunter ölbeständige, wasserabweisende und Schlichtemittel.
2. Lieferanten ändern ihre Produktstrategien
Angesichts des Drucks seitens der Regulierungsbehörden und der Verbraucher investieren Chemielieferanten verstärkt in fluorfreie Emulsionen, biobasierte Polymere und Barrierelösungen auf EVOH-Basis.
3. Neukonfiguration der Lieferkette
Strengere Compliance-Anforderungen veranlassen Papierverarbeiter und Verpackungshersteller dazu, Materialien von Lieferanten mit nachgewiesener regulatorischer Dokumentation zu beziehen. Dieser Wandel treibt Innovationen voran und verschärft gleichzeitig die Qualitäts- und Zertifizierungsstandards.
Empfehlungen für Käufer
- Bleiben Sie informiert: Regionale politische Veränderungen können unmittelbare Auswirkungen auf die Einhaltung von Vorschriften und die Exportberechtigung haben.
- Wählen Sie geprüfte fluorfreie Lösungen: Stellen Sie insbesondere bei Anwendungen mit Lebensmittelkontakt sicher, dass die Lieferanten zuverlässige Testberichte und behördliche Unterlagen bereitstellen.
- Handeln Sie frühzeitig: Durch eine Umstellung vor dem Durchsetzungszeitplan verringern Sie das zukünftige Risiko von Produktverboten oder -rückrufen.
Angesichts des zunehmenden regulatorischen Drucks und des zunehmenden Umweltbewusstseins befindet sich der Markt für Papierchemikalien in einem strukturellen Wandel. Ob Papierhersteller, Verarbeiter oder Chemieproduzent: Die frühzeitige Einführung PFAS-freier Technologien bietet Ihnen einen erheblichen Marktvorteil.
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